Spektiv kaufen- Ratgeber für Einsteiger

Spektiv kaufen

Welches Spektiv kaufen?

Das richtige Spektiv kaufen ist gar nicht so einfach.

 

Hier erfährst Du kurz und bündig:

Was kostet ein Spektiv?

Was musst Du beim Spektiv kaufen beachten?

Was bedeuten die Zahlen auf dem Spektiv?

Welche Vergrößerung ist sinnvoll?

Ich habe 250 Euro – welches Spektiv kaufen?

Wo kauft man ein Spektiv?

 

Hier geht es direkt zum Spektiv Test Überblick.

 

Spektiv – kaufen – was kostet eine Spektiv?

Zunächst ist da die Frage, zu welchem Preis soll ich ein Spektiv kaufen? 

Wenn man bedenkt, dass ein Paar hochwertige, vergütete Brillengläser ab 200 Euro kosten, hat man schon mal eine Richtschnur. 

Die Preisspanne beim Spektiv kaufen ist riesig.

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Du kannst ein Spektiv kaufen wie das Praktica 20-60 x77 für 90 Euro mit dem viele Leute zufrieden sind. Und du kannst ein Spitzen – Spektiv kaufen wie das Swarovski Spektiv STX 25-60×85 für 3.150 Euro.

Beide Geräte leisten im Prinzip dasselbe: sie vergrößern um das 60ig-fache. Aber natürlich ist zwischen den Geräten ein Unterschied. Der liegt in der Klarheit des Bildes.

Man kann es vergleichen wie mit einem VHS-Videobild von vor 20 Jahren und einem FullHD-Blue-Ray-Videobild heutiger Tage. Niemand hätte vor 20 Jahren gesagt, das Videobild sei unscharf oder unklar. Wer aber heute an die klaren FullHD-Bilder gewohnt ist, der sagt zum alten VHS-Bild: geht gar nicht.

So ähnlich verhält es sich bei Spektiven. Wer einmal durch ein 3000 Euro Spektiv geschaut hat, der wird mit einem 200 Euro Spektiv kaum mehr Freude haben – zumindest nicht, wenn er in dieser Klarheit und Schärfe sehen möchte.

Nun ist es so, dass die wenigsten Leute für 3000 Euro ein Spektiv kaufen wollen oder können. Deshalb muss man beim Spektiv kaufen für sich selbst einen guten Kompromiss zwischen Qualität des Bildes und dem Budget finden.

Hinweis: Ein Spektiv besteht aus 2 Teilen: dem Objektivmodul und dem Okularmodul. Teure Spektive haben ein abnehmbares  und wechselbares Okular. Deshalb werden manche Spektive online ohne Okular angeboten, wie zum Beispiel das sehr empfehlenswerte Nikon Spektiv (Fieldscope) ED 50. Du brauchst aber immer das passende Okular dazu!  

 

7 Top-Spektive bis 300 Euro

 

 

Was ist beim Spektiv kaufen zu beachten?
Was bedeuten die Zahlen auf dem Spektiv?

Bei jedem Spektiv findest Du eine Zahlenkombination aus 3 Zahlen. Diese beschreiben die Leistung des Spektivs.

Nehmen wir als Beispiel das Celestron Ultima 80 mm Zoom Spektiv 20-60x.
Die Zahl 20-60x bedeutet, dass das Spektiv eine Vergrößerung von 20ig-fach bis 60ig-fach bietet.

Die Zahl 80 mm bedeutet, dass der Durchmesser der Linse an der Frontseite 80 mm beträgt.

 

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Wichtig ist die Zahl 80. Denn je größer der Durchmesser der Frontlinse ist, desto mehr Licht fällt in das Spektiv.

Wenn es dir wichtig ist bei Dämmerung oder schlechten Lichtverhältnissen gut zu sehen, ist der Linsendurchmesser von besonderer Bedeutung. Aber ein größerer Linsendurchmesser kostet natürlich mehr Geld.

 

 

Spektiv kaufen – welche Vergrößerung ist sinnvoll? 

 

Nicht nur beim Preis sondern auch bei der Vergrößerung gibt es beim Spektiv kaufen eine große Bandbreite.Spektiv kaufen

Du kannst ein Spektiv kaufen mit fester Brennweite – also z.B. nur 50ig-fach. Oder Du kannst ein Spektiv kaufen mit Zoom-Okular z.B. 20ig bis 70ig-facher Vergrößerung. 

Natürlich möchte man mit einem Spektiv möglichst nah an das Zielobjekt ran – also eine große Vergrößerung. Aber riesige Vergrößerung ist nicht alles und vor allem oft bringt sie gar nichts.

Hier kommt die Atmosphäre der Erde ins Spiel. Bei starkem atmosphärischem Dunst, bei Auftreten von Hitzeflimmern und anderen sichteinschränkenden Umständen ist bei großer Vergrößerung die Sicht erheblich beeinträchtigt. Solche Verhältnisse sind in unseren Breitengraden vorherrschend. Man kann sagen, glasklar ist die Luft selten und das kann auch das beste und teuerste Spektiv nicht ändern.

20m bis 200m sind die Distanzen wo sich die oft schlechten atmosphärischen Verhältnisse kaum auswirken.

Mit einem 50iger Spektiv kann man das Objekt von 200 Metern auf 4 Meter „ranziehen“. Das ist schon so, als würde das Objekt direkt vor einem stehen.

Mit einenm 30iger Spektiv holst du es auf etwa 6, 65 Meter ran. Auch das ist Wohnzimmerdistanz.

Also beim Spektiv kaufen nicht nur auf die große Vergrößerung schauen.
Erstens ist es teuer.
Zweitens bringt es oft nichts.
Drittens liefern nur teure Spektive ab ca. 1000 Euro im großen Vergrößerungsbereich scharfe und klare Bilder. siehe Spektiv Test

 

 

Ich habe 250 Euro – welches Spektiv kaufen? Wo kann ich sparen?

Am Markt gibt es zahlreiche Spektive in diesem Preissegment die sich sehr großer Beliebtheit erfreuen. Unter anderem Spektive der Marke Praktika, Celestron, Bresser, Vanguard, TSoptics…  

Nehmen wir als Beispiel das Celestron Ultima.
Du kannst das Celestron Ultima in verschiedenen Ausführungsvarianten kaufen. Aber bei allen Preisen immer mit der selben Linsen-Qualität. Und das ist ja das Entscheidende.

Das Top-Geräte der Ultima-Serie kostet rund 400 Euro.
Das günstigste der Ultima Serie kostet gerade mal rund 180 Euro.
Es gibt also innerhalb der Celestron Ultima Serie erhebliches Sparpotential.

Das teuerste Gerät (Celestron Ultima 100 mm 22-66x/ 45Grad) hat einen großen Linsendurchmesser von 10 cm, eine Vergrößerung bis 66ig-fach.

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Celestron Ultima 100

Das Celestron Ultima gibt es statt mit 100 mm aber auch mit 80 mm Linsendurchmesser und einer klein weniger großen Vergrößerung von 60ig-fach. 20 mm weniger Linsendurchmesser und etwas weniger Vergrößerung sparen ungefähr 170 Euro. 

Wenn du nur bei gutem Licht guckst reichen die 80 mm allemal. Und die 66ig-fache Vergrößerung beim teureren Gerät sind Unsinn. Standard ist 45 – 60ig-fache Vergrößerung – mehr braucht kein Mensch.

Verzichte beim Spektiv kaufen auf etwas Licht und etwas Vergrößerung und schon hast du rund 170 Euro gespart. Und du  bist in deinem Budget von 250 Euro.

Wenn Du auf noch etwas Lichtstärke und Vergrößerung verzichtest und zum kleinsten Modell der Ultima-Serie greifst (55ig-fache Vergrößerung) kannst du rund weitere 60 Euro sparen. 

Und das bei im Prinzip gleich gutem Sehvergnügen – bei guten Lichtverhältnissen. 

Ein guter Kompromiss!

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So kannst du im Prinzip immer vorgehen. Suche dir eine Serie mit vergüteten Gläsern irgendeines Herstellers und frage dich: Wieviel Vergrößerung und Lichtstärke brauche ich wirklich?

Hinweis: Die Preise online ändern sich ständig. Deshalb kann es zu zum Teil erheblichen Abweichungen der hier genannten Cirka-Preise kommen. Die Preise, die wir hier nennen sind die Preise von Tag unserer Recherche.

 

Mit dem Wissen, dass die ganz große Vergrößerung beim Spektiv kaufen oft nichts bringt wegen vereinfacht gesagt Schmutz in der Luft und günstige Geräte im Voll-Zoom ohnehin kein klares Bild liefern, kannst Du wenn Du zu einem kleineren Spektiv greifst beim Spektiv kaufen richtig sparen.

So kostet das große Praktica 20–60 x 80 mm FMC  mit mehrfach vergüteten Linsen rund 225 Euro.
Das kleinere Praktica 15–45 x 60 mm FMC mit mehrfach vergüteten Linsen nur rund 150 Euro.

Wenn du beim Spektiv kaufen sparen willst, solltest Du das kleinere in jedem Fall in Erwägung ziehen.

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Hinweis: In dieser Preisklasse (bis 500 €) ist bei maximaler Vergrößerung kein ganz klares Bild zu erwarten. Vergrößerungen bis zum 40-50-fachen liefern aber gute Ergebnisse.

Spektiv kaufen – VERGRÖßERUNG IST NICHT ALLES!

Das Nikon Fieldscope ED 50 (ab 600 € mit Okular) bietet zwar nur eine 30-fache Vergrößerung hat aber die hochwertigen ED-Gläser für glasklares sehen. Du wirst schnell merken: etwas 30 x vergrößert ganz scharf zu sehen macht viel mehr Spaß als etwas 50-60 x vergrößert matschig und unscharf zu sehen. 

Außerdem gilt es zu bedenken, das man ab einer 50-fachen Vergrößerung optimale atmosphärische Bedingungen braucht. Also klare Luft ohne Dunst oder Luftflimmern.

Solche Bedingungen herrschen in Deutschland selten.

 

Spektiv kaufen – wo kauft man ein Spektiv?

Du willst ein Spektiv kaufen im niedrigen Preissegment so bis 300 Euro, dann ist sicher Amazon die beste Adresse. Dort tummeln sich viele Anbieter, die die Preise gegenseitig drücken.

Du willst ein Spektiv kaufen  im mittleren oder sogar oberen Preissegment, dann wäre der stationäre Fachhandel angesagt.

Denn wer beim Spektiv kaufen 1000 Euro und mehr ausgibt sollte noch einige technische Raffinessen berücksichtigen, die es beim Spektiv kaufen gibt. ZB. bei Brillenträgern.

Aber wer hat schon ein Fachgeschäft in seiner Stadt das 30 unterschiedliche Spektive vorhält und kompetente Beratung anbietet. Und in den großen Media-Discountern kann man praktisch gar kein hochwertiges Spektiv kaufen.  Auf der einen Seite Online-Handel ohne Beratung, auf der anderen fast keine Fachgeschäfte mehr.

Diese Lücke schließt die Firma Optik Pro. Die Firma aus Landsberg am Lech hat sich auf den Online-Verkauf von optischen Geräten spezialisiert.

Zudem gibt es auch ein Fachgeschäft in Landsberg. Nachdem wenige eine Reise nach Landsberg machen wollen bietet Optik Pro eine umfassende Beratung am Telefon oder per Email.

Brillenträger etwa können bei den Beratern gezielt fragen, ob das Gerät auch brillentauglich ist.

Zudem genießt man die Vorteile des Onlinehandel – zB. das problemlose Rückgaberecht.

Optik Pro hat auch eine sogenannte „Best-Preis-Garantie“, auf die sehr klein geschrieben unter dem Preis hingewiesen wird. Wenn du dein Wunschgerät woanders günstiger gefunden hast, kannst du Optik Pro anschreiben und dir ein „besseres“ Angebot machen lassen.

Im untersten Preissegment macht das wenig bis keinen Sinn. 

Aber willst Du ein teureres Spektiv kaufen lohnt es auf jeden Fall, die „Optik Pro Best-Preis-Garantie“ auszuprobieren.

Und auch wenn das Gerät dann möglicherweise ein paar Euro teurer ist als der tiefste Internet-Preis, solltest Du bedenken: Du bekommst Beratung und wenn das Gerät etwa runterfällt hast Du einen Servicepartner.

 

Unser Tipp:

Du kannst dich schwer entscheiden welches Spektiv kaufen denn nun?

Wir raten beginne mit einem günstigen Spektiv – durchaus dem günstigen Praktica 20–60 x 60 mm FMC , einem Celestron der Serie Ultima, einem Vanguard Endeavor HD oder einem ähnlichen Produkt  – teste es und wenn dir das Sehrvergnügen nicht reicht, sende es zurück.

Dann weißt du, dass ein Spektiv kaufen im unteren Preissegment nichts für dich ist. Die Firma Celestron gibt die Schwächen der günstigen Ultima Serie in der Produktbeschreibung offen zu:

„Das Spektiv zeigt erst bei hoher Vergrößerung den leichten Blausaum, der für achromatische Objektive typisch ist. Erst wesentlich teurere Refraktor-Spektive wie die Celestron Regal F-ED mit Sondergläsern zeigen ein absolut farbreines Bild.“

Die gibt’s aber erst ab rund 700 Euro. Das heißt, du bist dann im mittleren Preissegment bis 1500 Euro. Da lohnt dann schon der Blick auf ein Gerät der Marken Swarowski oder Zeiss.

PS: ob du 200 Euro oder 400 Euro beim Spektiv kaufen ausgibst – in dieser Preisklasse kriegst mit dem doppelten Preis nicht die doppelte Qualität. Es sind eher geringe Unterschiede.

 

Zum großen Spektiv Vergleich der Zeitschrift JAGDPRAXIS